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Was sind Subagents?

Ein Subagent ist ein eigener Agent mit eigenem Kontext, den ein Haupt-Agent für eine Teilaufgabe losschickt.

Grundidee

Ein Haupt-Agent muss Teilaufgaben nicht immer selbst erledigen, sondern kann sie an einen Subagenten delegieren – eine eigene Agenten-Instanz mit eigenem, meist leerem Kontext, die genau eine Aufgabe bekommt und danach ein Ergebnis zurückliefert.

Wofür Subagents gut sind

  • Parallele Suche: Mehrere Subagents können gleichzeitig unterschiedliche Teile einer Codebase oder verschiedene Quellen durchsuchen
  • Spezialisierung: Ein Subagent kann auf eine bestimmte Aufgabe zugeschnitten sein (z. B. nur Code-Review, nur Recherche)
  • Kontext-Hygiene: Der Subagent sammelt viele Zwischenschritte in seinem eigenen Kontext – dem Haupt-Agent wird nur das Endergebnis zurückgegeben, statt dass der komplette Rechercheweg dessen Kontextfenster füllt

Der Kosten-Tradeoff

Subagents kosten zusätzliche Tokens – jeder Subagent hat einen eigenen Start und eigene Zwischenschritte. Mehrere parallele Subagents können die Kosten eines Laufs deutlich erhöhen. Der Nutzen (sauberer Hauptkontext, parallele Arbeit) muss das rechtfertigen.

Beispiel: Opus 4.8

Claude Opus 4.8 brachte im Mai 2026 "Dynamic Workflows" als Research Preview: Claude Code kann dabei hunderte parallele Subagents orchestrieren – ein Beispiel dafür, wie stark Subagent-Konzepte in aktuellen Agenten-Tools mittlerweile ausgebaut werden.

BEISPIEL

Konzeptionelles Beispiel: Ein Haupt-Agent bekommt die Aufgabe 'Finde alle Verwendungen von Funktion X' und schickt dafür drei Subagents los, die parallel unterschiedliche Ordner durchsuchen, statt selbst sequenziell alles zu durchsuchen.

KURZ-QUIZ

Was ist der Hauptvorteil, Teilaufgaben an Subagents statt an den Haupt-Agenten selbst zu geben?

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